Informationen zum neuen Coronavirus


Was ist das neue Coronavirus? Was ist SARS-CoV-2 und was COVID-19?

Laut den Informationen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) wurde das neue Coronavirus Ende 2019 in China aufgrund einer aussergewöhnlichen Häufung von Lungenentzündungen in der zentralchinesischen Stadt Wuhan entdeckt. Das Virus erhielt den Namen SARS-CoV-2 und gehört zur selben Familie wie die Erreger des «Middle-East Respiratory Syndrome» MERS und des «Schweren Akuten Respiratorischen Syndroms» SARS.

Der durch das neue Coronavirus verursachten Krankheit hat die WHO am 11. Februar 2020 einen offiziellen Namen gegeben: COVID-19, kurz für «coronavirus disease 2019» oder auf Deutsch Coronavirus-Krankheit 2019.

Die gegenwärtig verfügbaren Informationen lassen darauf schliessen, dass Tiere das Virus auf den Menschen übertragen haben und es sich nun von Mensch zu Mensch verbreitet. Der örtliche Ursprung ist wahrscheinlich ein Fisch- und Tiermarkt in der Stadt Wuhan, den die chinesischen Behörden unterdessen geschlossen haben.


Wer ist besonders gefährdet? 

Das neue Coronavirus ist für Personen ab 65 Jahre und für alle mit einer Vorerkrankung besonders gefährlich. Sie können schwer erkranken. Worauf sollten sie, alle jüngeren und auch gesunden Personen achten? 

Für Personen ab 65 Jahren und für alle mit bestehender Vorerkrankung kann das neue Coronavirus gefährlich sein.

Mit einer dieser Vorerkrankungen ist man besonders gefährdet:

  • Bluthochdruck
  • Chronische Atemwegserkrankungen
  • Diabetes
  • Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Krebs

Wie schützt man sich bei Vorerkrankungen? 

Sind Sie älter als 65 Jahre oder haben eine der genannten Vorerkrankung? Dann empfiehlt das  Bundesamt für Gesundheit:

  • Meiden Sie möglichst öffentliche Verkehrsmittel.
  • Kaufen Sie ausserhalb der Stosszeiten ein. Oder lassen Sie eine Freundin oder einen Nachbarn für Sie einkaufen.
  • Meiden Sie Orte mit vielen Menschen, beispielsweise Kinos, Konzerte, Sportveranstaltungen, Treffen in Gruppen.
  • Vermeiden Sie unnötige geschäftliche und private Treffen.
  • Reduzieren Sie Besuche in Altersheimen, Pflegeheimen und Spitälern auf ein Minimum.
  • Vermeiden Sie Kontakte mit erkrankten Personen.
  • Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie Atembeschwerden, Husten und Fieber haben. Rufen Sie sofort Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder ein Spital an. Sagen Sie, dass Sie im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus anrufen und ein erhöhtes Krankheitsrisiko haben. Beschreiben Sie Ihre Symptome.

Gefährdet und bereits Symptome?

Wenn Sie Atembeschwerden, Husten und Fieber haben, bleiben Sie zu Hause. Gehen Sie nicht mehr in die Öffentlichkeit. Kontaktieren Sie umgehend – zuerst telefonisch – Ihre Ärztin oder Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung. Sagen Sie, dass Sie eine Person mit Risikofaktoren sind und Sie Symptome haben.


Wie Schütze ich mich und andere? 

Weitere Informationen 

Quelle: Bundesamt für Gesundheit bag.admin.ch Stand: 13. März 2020